Costa Blanca Immobilienmarkt 2025: Preise, Entwicklungen und was Käufer wissen müssen

Costa Blanca Immobilienmarkt 2025: Preise, Entwicklungen und was Käufer wissen müssen

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Von Alistora Redaktion Veröffentlicht am Zuletzt überprüft
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Die Neubautätigkeit an der Costa Blanca hat sich im Verlauf des Jahres 2024 beschleunigt und trägt diesen Schwung ins Jahr 2025. Treiber sind anhaltend hohe Nachfrage aus den Niederlanden, Belgien, Deutschland, Skandinavien und Großbritannien sowie ein wachsendes inländisches Käufersegment. Wer eine ernsthafte Kaufentscheidung vorbereitet, muss zunächst verstehen, wo die Preise tatsächlich liegen – und warum sie zwischen Gemeinden, die gerade einmal 80 Kilometer voneinander entfernt sind, so stark auseinandergehen.

Wie der Markt 2025 strukturiert ist

Die Costa Blanca ist kein einheitlicher Markt. Sie ist eine 200 Kilometer lange Küste mit mindestens vier ausgeprägten Preiskorridoren: die nördliche Zone um Calpe, Altea und Benidorm, wo die Knappheit an Bauland die Preise in Richtung Großstadtresort-Niveau treibt; der mittlere Korridor zwischen Finestrat und Villajoyosa; das zentrale Hinterland um Ciudad Quesada und Rojales; sowie der südliche Streifen von Torrevieja bis Pilar de la Horadada, wo Bauland reichlicher verfügbar und der Preis pro Quadratmeter spürbar niedriger ist.

In den meisten dieser Zonen übersteigt die Nachfrage das Angebot. Die Zahl der erteilten Baugenehmigungen in der Provinz Alicante ist 2024 erneut gestiegen, doch liegen die Fertigstellungszeiten bei Neubauten in der Regel 18 bis 24 Monate zwischen Genehmigung und Schlüsselübergabe – ein schnelles Abklingen des Angebotsdrucks ist daher nicht zu erwarten. Käufer, die 2025 in den Markt eintreten, agieren in einem Umfeld, in dem die Angebotspreise seit 2021 jährlich gestiegen sind und in dem die Differenz zwischen dem Off-Plan-Preis bei Projektstart und dem Wiederverkaufswert bei Fertigstellung in mehreren Projekten messbar war.

Kosten jenseits des Kaufpreises

Beim Neubaukauf (obra nueva) fällt anstelle der Grunderwerbsteuer (ITP) eine Mehrwertsteuer von 10 % auf den Kaufpreis an. Hinzu kommen Notargebühren (etwa 0,5–1 % des beurkundeten Werts), die Grundbucheintragung (weitere 0,5–1 %) sowie Rechtsberatungskosten (in der Regel 1–1,5 %, für ausländische Käufer dringend empfohlen). Die NIE-Nummer – die spanische Steueridentifikationsnummer, die für jede Immobilientransaktion erforderlich ist – muss vor Unterzeichnung eines verbindlichen Vertrags vorliegen; sie kann beim spanischen Konsulat im Heimatland oder persönlich beim zuständigen Ausländeramt der Provinz beantragt werden. Insgesamt sollten Käufer bei einem Neubaukauf mit Erwerbsnebenkosten von rund 13–14 % über dem ausgewiesenen Kaufpreis rechnen. Diese Werte entsprechen der etablierten allgemeinen Praxis nach geltendem spanischem Recht und sollten vor Vertragsabschluss mit einem zugelassenen spanischen Immobilienanwalt abgestimmt werden.

Bei Off-Plan-Käufen sind Ratenzahlungen üblich: eine Reservierungsanzahlung (typischerweise 3.000–10.000 €), weitere 20–30 % bei Abschluss des privatrechtlichen Kaufvertrags und der Restbetrag bei notarieller Beurkundung. Bankbürgschaften (aval bancario) zum Schutz der geleisteten Raten sind bei Off-Plan-Verkäufen in Spanien gesetzlich vorgeschrieben – vor jeder Überweisung sollte das Vorliegen dieser Bürgschaft geprüft werden.

La Marina Beach — Finestrat

Finestrat liegt im Schatten der Sierra Helada, etwa 4 Kilometer landeinwärts vom östlichen Strand Benidorms und rund 50 Kilometer vom Flughafen Alicante-Elche entfernt. La Marina Beach umfasst Apartments, Erdgeschosseinheiten und Penthouses, alle als 2-Schlafzimmer-Wohnungen konzipiert, in einer Anlage mit gemeinschaftlichem Swimmingpool. Die Angebotspreise liegen zwischen 360.000 € und 530.000 €. Die Preisspanne innerhalb der Anlage spiegelt den Aufpreis für Penthouse-Lagen und in der Regel größere Terrassenflächen wider. Käufer in diesem Segment sollten berücksichtigen, dass Finestrat eine konstante Nachfrage von Käufern verzeichnet, die in Benidorm selbst nicht mehr zum Zug kommen – dort sind bebaubare Grundstücke in Meeresnähe praktisch ausgeschöpft.

Towers I — Calpe

Calpe gehört zu den angespanntesten Märkten im nördlichen Abschnitt der Costa Blanca. Der Naturpark Peñón de Ifach nimmt einen erheblichen Teil der Gemeindefläche ein und schränkt das bebaubare Land deutlich ein. Towers I bietet 2- und 3-Schlafzimmer-Apartments sowie Penthouses mit gemeinschaftlichem Pool zu Preisen zwischen 450.000 € und 1.100.000 €. Das obere Ende dieser Spanne – 1.100.000 € für ein Penthouse – verdeutlicht Calpes Positionierung als Markt, in dem Premiumeinheiten auf europäischer Ebene konkurrieren und Käufer ansprechen, die alternativ auch die Balearen oder die Côte d'Azur in Betracht ziehen würden. Die Stadt liegt rund 100 Kilometer vom Flughafen Alicante-Elche und etwa 80 Kilometer vom Flughafen Valencia entfernt – Käufern stehen damit zwei praktikable Anreiserouten zur Verfügung.

Der südliche Korridor: Pilar de la Horadada

Die Gemeinde Pilar de la Horadada am südlichen Ende der Provinz Alicante, an der Grenze zur Region Murcia, bietet nach aktuellem Datenstand zwei unterschiedliche Optionen.

Thiar Village IV

Thiar Village IV führt 2-Schlafzimmer-Bungalows mit gemeinschaftlichem Pool zu 296.000–355.000 € auf. In diesem Preissegment wägen Käufer häufig den Neubau gegen den verfügbaren Wiederverkaufsbestand in der Region ab: Ältere Bungalows werden dort teils unter 200.000 € gehandelt, unterliegen jedoch der ITP (Grunderwerbsteuer, in der Valencianischen Gemeinschaft 10 %) und erfordern möglicherweise Renovierungsaufwand.

Vista Azul XXXIV Lo Romero Golf

Auf dem Golfplatz Lo Romero innerhalb derselben Gemeinde bietet Vista Azul XXXIV Lo Romero Golf 3-Schlafzimmer-Bungalows mit Pool zu 284.900–299.900 € an. Die Golfplatzsituation ist nachprüfbar – Lo Romero ist ein 18-Loch-Kurs in Pilar de la Horadada. Drei Schlafzimmer für unter 300.000 € ist einer der niedrigsten Neubau-Einstiegspreise in der Provinz Alicante im Jahr 2025.

Villa Valentina — Ciudad Quesada

Ciudad Quesada ist eine Wohnurbanisation im Hinterland von Guardamar del Segura, rund 30 Kilometer südlich von Alicante. Villa Valentina ist eine 3-Schlafzimmer-Villa, die zu einem festen Preis von 979.501 € angeboten wird. Der einzelne Preispunkt – keine Spanne – deutet auf eine einzelne Einheit oder eine standardisierte Ausstattung ohne Varianten hin. Käufer erwerben auf diesem Niveau ein freistehendes Villenprodukt in einer etablierten Wohnsiedlung, kein resortorientiertes Projekt.

Was die Preisspanne Käufern zeigt

Der Abstand zwischen 284.900 € für einen 3-Schlafzimmer-Bungalow in Pilar de la Horadada und 1.100.000 € für ein Penthouse in Calpe ist kein Zufall. Er spiegelt Grundstückskosten, kommunale Planungsauflagen, Küstennähe, den jeweiligen Produkttyp und aktuelle Absorptionsraten in den einzelnen Zonen wider. Käufer sollten ihr Budget an diesen Variablen ausrichten – nicht an der Costa Blanca als pauschaler Kategorie – und vor jeder Reservierungsanzahlung unabhängige Rechts- und Finanzberatung einholen.

Häufig gestellte Fragen

Welche Neubauprojekte gibt es in Costa Blanca?
Alistora bietet eine aktuelle Übersicht über Neubauprojekte in Costa Blanca. Durchsuchen Sie unser Angebot für die neuesten Projekte mit Preisen, Ausstattung und Fotos.
Was ist der Durchschnittspreis für Neubauten in Costa Blanca?
Die Preise für Neubauten in Costa Blanca variieren je nach Immobilientyp, Lage und Ausstattung. Aktuelle Preisinformationen finden Sie auf unseren Projektseiten.
Ist Costa Blanca ein guter Ort zum Immobilienkauf?
Costa Blanca bietet ein attraktives Klima, gute Infrastruktur und einen wachsenden Immobilienmarkt. Es ist ein beliebtes Ziel für dauerhaftes Wohnen und Ferienhäuser.
Wie lange dauert der Immobilienkauf in Spanien?
Der Kaufprozess in Spanien dauert in der Regel 6 bis 12 Wochen nach Unterzeichnung des Reservierungsvertrags. Bei Neubauten kann die Fertigstellung 12 bis 24 Monate dauern.
Welche Kosten sollte ich beim Kauf in Spanien erwarten?
Rechnen Sie mit ca. 10-13% Nebenkosten zusätzlich zum Kaufpreis, einschließlich Grunderwerbsteuer (ITP) oder Mehrwertsteuer (IVA), Notargebühren, Registergebühren und Anwaltskosten.

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